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	<title>klanggesteuerte Lichtinstallation Archive - Alexander R. Titz</title>
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	<title>klanggesteuerte Lichtinstallation Archive - Alexander R. Titz</title>
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		<title>kymatischer Tanz</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Aug 2004 10:00:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[klanggesteuerte Lichtinstallation]]></category>
		<category><![CDATA[Galerie C. Klein Darmstadt]]></category>
		<category><![CDATA[Landeskunstausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Laser]]></category>
		<category><![CDATA[Robert Schuman Preis Luxemburg]]></category>
		<category><![CDATA[Wasser]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>klanggesteuerte Lichtinstallation für variable Aufstellung Der Arbeit liegt ein einfaches Prinzip zugrunde: Bewegte Wasseroberflächen bilden eine dynamische Reflexionsfläche, durch die transparent anmutende Lichterscheinungen erzeugt werden. Das ist bei hellem Sonnenschein gut unter Flussbrücken oder unter Bäumen, die neben einem See... <a class="more-link" href="https://www.alexandertitz.de/kymatischer-tanz/">Weiterlesen &#8594;</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>klanggesteuerte Lichtinstallation für variable Aufstellung</h3>
<p><span id="more-954"></span></p>
<p>Der Arbeit liegt ein einfaches Prinzip zugrunde: Bewegte Wasseroberflächen bilden eine dynamische Reflexionsfläche, durch die transparent anmutende Lichterscheinungen erzeugt werden. Das ist bei hellem Sonnenschein gut unter Flussbrücken oder unter Bäumen, die neben einem See stehen, zu beobachten.</p>

<a href='https://www.alexandertitz.de/wp-content/uploads/2004/08/2004_08_kymatischer-Tanz_tanz02.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-1"><img decoding="async" width="150" height="150" src="https://www.alexandertitz.de/wp-content/uploads/2004/08/2004_08_kymatischer-Tanz_tanz02-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
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<a href='https://www.alexandertitz.de/wp-content/uploads/2004/08/2004_08_kymatischer-Tanz_tanz03.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-1"><img decoding="async" width="150" height="150" src="https://www.alexandertitz.de/wp-content/uploads/2004/08/2004_08_kymatischer-Tanz_tanz03-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://www.alexandertitz.de/wp-content/uploads/2004/08/2004_08_kymatischer-Tanz_tanz04.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-1"><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="150" src="https://www.alexandertitz.de/wp-content/uploads/2004/08/2004_08_kymatischer-Tanz_tanz04-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>

<p>Die Installation besteht aus vier gleichen Objekten, bei denen ein Laserstrahl in flachem Winkel auf eine kleine Wasserschale gerichtet ist. Solange das Wasser unbewegt bleibt, wird der Laserstrahl (zu einem großen Teil) auf der Wasseroberfläche reflektiert und trifft punktförmig auf der gegenüberliegenden Seite auf die Wand. Die Wasserschalen sind auf Schwingungserregern befestigt. Bestimmte Frequenzen &#8211; mit einer entsprechenden Amplitude eingespielt &#8211; erzeugen nicht stabile Schwingungsmuster auf der Wasseroberfläche: In bestimmten Grenzen floaten diese dann chaotisch hin- und her. Durch die Bewegung der Wasseroberfläche werden der Laserstrahl an der sich ständig verändernden gekrümmten (Wasser-)Oberflächen reflektiert. Im abgedunkelten Raum werden so vier komplexe grafische Projektion sichtbar, die an tanzende Figuren, Flammen oder auch an physiologische Strukturen erinnern können. Dabei spielt die Geschwindigkeit des Floatens eine große Rolle.</p>
<p><a href="http://alexandertitz.de/wp-content/uploads/2004/08/2004_08_kymatischer-Tanz_ansicht.jpg" data-rel="lightbox-gallery-UTn7vIWm" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-962" src="http://alexandertitz.de/wp-content/uploads/2004/08/2004_08_kymatischer-Tanz_ansicht.jpg" alt="" width="1200" height="562" srcset="https://www.alexandertitz.de/wp-content/uploads/2004/08/2004_08_kymatischer-Tanz_ansicht.jpg 1200w, https://www.alexandertitz.de/wp-content/uploads/2004/08/2004_08_kymatischer-Tanz_ansicht-300x141.jpg 300w, https://www.alexandertitz.de/wp-content/uploads/2004/08/2004_08_kymatischer-Tanz_ansicht-768x360.jpg 768w, https://www.alexandertitz.de/wp-content/uploads/2004/08/2004_08_kymatischer-Tanz_ansicht-1024x480.jpg 1024w, https://www.alexandertitz.de/wp-content/uploads/2004/08/2004_08_kymatischer-Tanz_ansicht-945x443.jpg 945w, https://www.alexandertitz.de/wp-content/uploads/2004/08/2004_08_kymatischer-Tanz_ansicht-600x281.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></a></p>
<p>Die entstehenden Linien sind sehr scharf, durch die geringe abgestrahlte Lichtleistung (Laser-pointer) liegt das entstehende Bild aber an der Grenze der Aufnahmemöglichkeiten einer Kamera. Im abgedunkelten Raum wird der Betrachter weniger die Wandobjekte wahrnehmen (die an einen wissenschaftlichen Versuchaufbau erinnern können) sondern die vier zarten roten Projektionen, die nicht immer alle gleichzeitig zu sehen sein werden. Durch eine elektronische Steuerung erscheinen und verschwinden die „Figuren“ immer wieder und ermöglichen so den Eindruck einer Bühne, auf der Tänzer „auftreten“ und „abgehen“.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="676" height="507" src="https://www.youtube.com/embed/VmRMZ9CC4FQ?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<p><em>1967 hat der Schweizer Hans Jenny seine Forschungen zur <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Kymatik" target="_blank" rel="noopener">Kymatik</a> (griech.: Kyma = die Welle) veröffentlicht. Eine im wissenschaflichen Kanon nicht etablierte Forschungsrichtung, die sich besonders mit den unterschiedlichen Schwingungsformen in verschiedenen Medien und ihren Entstehungsbedingungen beschäftigt hat. Zur Zeit wird im Rahmen der Simulationen von Gruppenverhalten wieder auf diese Forschungsergebnisse zurückgegriffen.</em></p>
<hr />
<p><strong>2003<br />
</strong><em>kymatische Blüten<br />
</em> Kunstpreis Robert Schuman, Historisches Museum der Stadt Luxemburg</p>
<p><strong>2004</strong><br />
<em>kymatisches Feuer</em><br />
luxus: Lichtkunstpreis der Stadt Lüdenscheid</p>
<p><em>kymatischer Tanz</em><br />
Kunstszene Saar 2004: Landeskunstausstellung, Museum Haus Ludwig, Saarlouis</p>
<p><strong>2008</strong><br />
<em>kymatischer Tanz</em><br />
Galerie C. Klein, Darmstadt</p>
<p><strong>2009</strong><br />
<em>kymatische Zwillinge</em><br />
artventure, Galeria Miejska, Bydgoszcz, Polen</p>
<p>&nbsp;</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Schwingspiel Raum #3</title>
		<link>https://www.alexandertitz.de/schwingspiel-raum-3/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Nov 2000 18:00:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[klanggesteuerte Lichtinstallation]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtgalerie Saarbrücken]]></category>
		<category><![CDATA[Wasser]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ausstellungsprojekt für die Stadtgalerie Saarbücken Auch im dritten Raum verwendet Alexander R. Titz die für ihn charakteristische Methode der Übersetzung von Schwingungen in visuelle Phänomene oder umgekehrt – von optischen Phänomenen in akustische Schwingungen wie in Raum #1. Die schwach... <a class="more-link" href="https://www.alexandertitz.de/schwingspiel-raum-3/">Weiterlesen &#8594;</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Ausstellungsprojekt für die Stadtgalerie Saarbücken</h3>
<p><span id="more-784"></span></p>
<p>Auch im dritten Raum verwendet Alexander R. Titz die für ihn charakteristische Methode der Übersetzung von Schwingungen in visuelle Phänomene oder umgekehrt – von optischen Phänomenen in akustische Schwingungen wie in <a href="http://alexandertitz.de/schwingspiel/">Raum #1</a>. Die schwach leuchtenden Lampen, die ihren Lichtstrahl auf kleine, mit Wasser gefüllte Lautsprecher richten, erzeugen eine ruhige und intime Atmosphäre in einem sonst dunklen Raum.</p>
<p><a href="http://alexandertitz.de/wp-content/uploads/2018/02/2000_11_schwingspiel3_raum-frontal.jpg" data-rel="lightbox-gallery-KpomnvbU" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-786 size-full" src="http://alexandertitz.de/wp-content/uploads/2018/02/2000_11_schwingspiel3_raum-frontal.jpg" alt="" width="1200" height="1152" srcset="https://www.alexandertitz.de/wp-content/uploads/2018/02/2000_11_schwingspiel3_raum-frontal.jpg 1200w, https://www.alexandertitz.de/wp-content/uploads/2018/02/2000_11_schwingspiel3_raum-frontal-300x288.jpg 300w, https://www.alexandertitz.de/wp-content/uploads/2018/02/2000_11_schwingspiel3_raum-frontal-768x737.jpg 768w, https://www.alexandertitz.de/wp-content/uploads/2018/02/2000_11_schwingspiel3_raum-frontal-1024x983.jpg 1024w, https://www.alexandertitz.de/wp-content/uploads/2018/02/2000_11_schwingspiel3_raum-frontal-945x907.jpg 945w, https://www.alexandertitz.de/wp-content/uploads/2018/02/2000_11_schwingspiel3_raum-frontal-600x576.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></a></p>
<p>Wenn der Betrachter seinen Blick von den individuell verschiedenen Reflexionen des Lichtes an den Wänden auf die kleinen “Wasserschalen” richtet, so beobachtet er ein gelegentliches Aufspritzen des Wassers. Es entsteht der Eindruck von etwas Organischem und Lebendigem, dessen Rhythmus sich jedoch jeder Kategorisierung in einem Muster entzieht (die Schwingungen scheinen nur dem Zufall zu gehorchen). Tatsächlich hat jedoch Alexander R. Titz hier Impulse verwendet, die wirklich vom Rhythmus eines lebendigen Wesens abgeleitet sind. Das akustische Ausgangsmaterial stammt vom Herzschlag seiner Tochter, aufgenommen vor der Geburt.</p>
<p style="text-align: right;"><em>Bernd Schulz</em></p>
<p><a href="http://alexandertitz.de/wp-content/uploads/2000/11/2000_11_schwingspiel3_schuessel.jpg" data-rel="lightbox-gallery-KpomnvbU" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-788 size-full" src="http://alexandertitz.de/wp-content/uploads/2000/11/2000_11_schwingspiel3_schuessel.jpg" alt="" width="1184" height="1200" srcset="https://www.alexandertitz.de/wp-content/uploads/2000/11/2000_11_schwingspiel3_schuessel.jpg 1184w, https://www.alexandertitz.de/wp-content/uploads/2000/11/2000_11_schwingspiel3_schuessel-296x300.jpg 296w, https://www.alexandertitz.de/wp-content/uploads/2000/11/2000_11_schwingspiel3_schuessel-768x778.jpg 768w, https://www.alexandertitz.de/wp-content/uploads/2000/11/2000_11_schwingspiel3_schuessel-1010x1024.jpg 1010w, https://www.alexandertitz.de/wp-content/uploads/2000/11/2000_11_schwingspiel3_schuessel-945x958.jpg 945w, https://www.alexandertitz.de/wp-content/uploads/2000/11/2000_11_schwingspiel3_schuessel-600x608.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 1184px) 100vw, 1184px" /></a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Rückkopplung</title>
		<link>https://www.alexandertitz.de/rueckkopplung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 May 1998 09:00:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[interaktive Lichtinstallation]]></category>
		<category><![CDATA[klanggesteuerte Lichtinstallation]]></category>
		<category><![CDATA[Saarländisches Künstlerhaus]]></category>
		<category><![CDATA[Wasser]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>interaktive Installation für das Saarländische Künstlerhaus Alexander R. Titz baut in einem fast vier Meter langen, tunnelartigen Gang, dessen Boden ein flaches Becken bildet, eine virtuelle Reinigungsanlage aus projizierten Wasserwellen auf, die durchschnitten werden muss, um in die anderen Ausstellungsräume... <a class="more-link" href="https://www.alexandertitz.de/rueckkopplung/">Weiterlesen &#8594;</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>interaktive Installation für das Saarländische Künstlerhaus</h3>
<p><span id="more-96"></span></p>
<p>Alexander R. Titz baut in einem fast vier Meter langen, tunnelartigen Gang, dessen Boden ein flaches Becken bildet, eine virtuelle Reinigungsanlage aus projizierten Wasserwellen auf, die durchschnitten werden muss, um in die anderen Ausstellungsräume zu gelangen. Erst dann, wenn der Besucher durch das genaue Hinsehen erkannt hat, dass die sichtbaren Wasserwellen nicht durch tatsächliche Wasserbewegungen im Becken entstehen, sondern eine Fiktion sind, wird er zögerlich den Gang trockenen Fußes durchschreiten. Die zweite Ent-Täuschung trifft ihn beim Passieren der lichtempfindlichen Sensoren, die der Künstler in die Metallröhren seiner Duschwannenstöpsel eingebaut hat. Die Bewegungen der virtuellen Wasseroberfläche verlangsamen sich und der leise Installationston verändert ebenfalls die Tonhöhe.</p>
<p><a href="http://alexandertitz.de/wp-content/uploads/1998/05/1998_05_rueckkopplung_wellen.jpg" data-rel="lightbox-gallery-3zo48TYE" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-557 size-full" src="http://alexandertitz.de/wp-content/uploads/1998/05/1998_05_rueckkopplung_wellen.jpg" alt="" width="1200" height="1201" srcset="https://www.alexandertitz.de/wp-content/uploads/1998/05/1998_05_rueckkopplung_wellen.jpg 1200w, https://www.alexandertitz.de/wp-content/uploads/1998/05/1998_05_rueckkopplung_wellen-150x150.jpg 150w, https://www.alexandertitz.de/wp-content/uploads/1998/05/1998_05_rueckkopplung_wellen-300x300.jpg 300w, https://www.alexandertitz.de/wp-content/uploads/1998/05/1998_05_rueckkopplung_wellen-768x769.jpg 768w, https://www.alexandertitz.de/wp-content/uploads/1998/05/1998_05_rueckkopplung_wellen-1024x1024.jpg 1024w, https://www.alexandertitz.de/wp-content/uploads/1998/05/1998_05_rueckkopplung_wellen-945x946.jpg 945w, https://www.alexandertitz.de/wp-content/uploads/1998/05/1998_05_rueckkopplung_wellen-600x601.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></a></p>
<p>Es wird ein Lernprozess mit dem Ziel in Gang gesetzt zu erkennen, dass der Schatten, welcher auf den Tubus fällt, Ursache für den Stillstand der Wellenbewegung ist. Dies ist in der Tat ein ganz und gar realitätsfremder Vorgang, denn Wasser in einem geschlossenen Becken steht qua physikalischem Gesetz still und bewegt sich erst dann, wenn die Oberflächenspannung verletzt wird oder die Masse durch eine von aussen einwirkende Kraft sich verlagern muss. Da Licht und Schatten immaterielle Elemente sind &#8211; scheinbar unfähig etwas so beharrliches wie mehrere hundert Kilogramm Wasser in Bewegung versetzen zu können misstraut man dieser Kausalität. Selbstverständlich ist der Künstler nicht in der Lage, diese physikalische Großtat zu bewältigen, doch immerhin gelingt ihm dies im Modellversuch, denn es ist wirklich Wasser, das bewegt wird. Es steht in Form einer transparenten Schale auf der von unten beleuchteten Projektionsfläche eines Overheadprojektors. Die Umwandlung der Lichtenergie in kinetische Energie gelingt Titz durch den Einsatz von zwei Lautsprechern, welche hermetisch mit der Schale verbunden, die von einem Verstärker erzeugten elektronischen Impulse in Druckwellen umwandeln. Die ursprünglichen Lichtwellen treffen schließlich als mechanische Druckstöße in variabler Stärke auf das Wasser und versetzen es in Schwingungen. Der vergrößerte Spiegel des Projektors lenkt die Lichtstrahlen in den Gang und das Projektionsbild zeigt die Wellenbewegungen der Schale.</p>

<a href='https://www.alexandertitz.de/wp-content/uploads/1998/05/1998_05_rueckkopplung_projektor.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-2"><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="150" src="https://www.alexandertitz.de/wp-content/uploads/1998/05/1998_05_rueckkopplung_projektor-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://www.alexandertitz.de/wp-content/uploads/1998/05/1998_05_rueckkopplung_wanne.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-2"><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="150" src="https://www.alexandertitz.de/wp-content/uploads/1998/05/1998_05_rueckkopplung_wanne-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>

<p>Der Aufbau benötigt keinen Impuls von außen. Somit führt Titz den typischen Fall einer Iteration, einer ständigen, aus sich selbst entstehenden und sich selbst steuernden Wiederholung vor. Es ist nicht das perpetuum mobile des einundzwanzigsten Jahrhunderts, das alle Energiefragen löst, doch immerhin eine plausible Auseinandersetzung mit Energiebewegungen, die zum Nachdenken über die Endlichkeit derselben anregen. Dieses künstlerische Modell greift Theorien der Chaosforschung über Wahrscheinlichkeit und Entropie auf und macht sie unmittelbar als Kunstwerk erfahrbar, ohne den Anspruch zu erheben, ein neues Newtonsches Weltbild aufstellen zu wollen. Titz vertritt dabei zwar einen postmodernen Denkansatz, weiß aber mit viel Ironie einen symphatischen menschlichen Bezug herzustellen, der uns dann wieder auf den echten Betonfußboden der Tatsachen holt.</p>
<p style="text-align: right;"><em>Gerhard Glüher</em></p>
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			</item>
		<item>
		<title>horizontale Membran</title>
		<link>https://www.alexandertitz.de/horizontale-membran/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 May 1997 10:00:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[klanggesteuerte Lichtinstallation]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstverein Ganderkesee]]></category>
		<category><![CDATA[Landeskunstausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Saarland Museum Saarbrücken]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>klanggesteuerte Lichtinstallation für eine variable Aufstellung Alexander R. Titz unternimmt mit seiner Arbeit, &#8222;horizontale Membran&#8220;, einen Vorstoß auf das Feld der Synästhesie, der Übersetzung verschiedener Wahrnehmungsarten ineinander. Knapp über dem Boden ist eine etwa zwei Meter lange und einen halben... <a class="more-link" href="https://www.alexandertitz.de/horizontale-membran/">Weiterlesen &#8594;</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>klanggesteuerte Lichtinstallation<br />
für eine variable Aufstellung</h3>
<p><span id="more-86"></span></p>
<p>Alexander R. Titz unternimmt mit seiner Arbeit, &#8222;horizontale Membran&#8220;, einen Vorstoß auf das Feld der Synästhesie, der Übersetzung verschiedener Wahrnehmungsarten ineinander. Knapp über dem Boden ist eine etwa zwei Meter lange und einen halben Meter breite Kunststoffmembran in einen Rahmen gespannt. Unter der Folie liegen zwei Lautsprecher, deren Membranen über Schrauben mit der Folie verbunden sind, so dass jeder Laut eine minimale Bewegung des Kunststoffoberfläche provoziert. Die Folie wiederum wird durch einen Diaprojektor angestrahlt und reflektiert ein Lichtspiel auf die gegenüberliegende Wand. Durch die Mikro-Bewegungen innerhalb der Folie verändert sich auch dieses Lichtskulptur an der Wand. Töne werden auf diese Weise sichtbar.</p>
<p style="text-align: right;"><em>Stephan Cartier<br />
</em></p>
<p><a href="http://alexandertitz.de/wp-content/uploads/1997/05/1997_05_horizontale-membran_ansicht.jpg" data-rel="lightbox-gallery-eTMiP6gP" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-452 size-full" src="http://alexandertitz.de/wp-content/uploads/1997/05/1997_05_horizontale-membran_ansicht.jpg" alt="" width="1200" height="1878" srcset="https://www.alexandertitz.de/wp-content/uploads/1997/05/1997_05_horizontale-membran_ansicht.jpg 1200w, https://www.alexandertitz.de/wp-content/uploads/1997/05/1997_05_horizontale-membran_ansicht-192x300.jpg 192w, https://www.alexandertitz.de/wp-content/uploads/1997/05/1997_05_horizontale-membran_ansicht-768x1202.jpg 768w, https://www.alexandertitz.de/wp-content/uploads/1997/05/1997_05_horizontale-membran_ansicht-654x1024.jpg 654w, https://www.alexandertitz.de/wp-content/uploads/1997/05/1997_05_horizontale-membran_ansicht-945x1479.jpg 945w, https://www.alexandertitz.de/wp-content/uploads/1997/05/1997_05_horizontale-membran_ansicht-600x939.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></a></p>
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<div style="font-size: 10px; color: #cccccc;line-break: anywhere;word-break: normal;overflow: hidden;white-space: nowrap;text-overflow: ellipsis; font-family: Interstate,Lucida Grande,Lucida Sans Unicode,Lucida Sans,Garuda,Verdana,Tahoma,sans-serif;font-weight: 100;"><a href="https://soundcloud.com/alexandertitz" title="Alexander R. Titz" target="_blank" style="color: #cccccc; text-decoration: none;" rel="noopener">Alexander R. Titz</a> · <a href="https://soundcloud.com/alexandertitz/horizontale-membran" title="horizontale Membran" target="_blank" style="color: #cccccc; text-decoration: none;" rel="noopener">horizontale Membran</a></div>
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<h4>Kunstverein Ganderkesee</h4>
<div id="attachment_456" style="width: 1210px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://alexandertitz.de/wp-content/uploads/1997/05/1997_05_horizontale-membran_kv-ganderkesee.jpg" data-rel="lightbox-gallery-eTMiP6gP" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-456" class="wp-image-456 size-full" src="http://alexandertitz.de/wp-content/uploads/1997/05/1997_05_horizontale-membran_kv-ganderkesee.jpg" alt="" width="1200" height="877" srcset="https://www.alexandertitz.de/wp-content/uploads/1997/05/1997_05_horizontale-membran_kv-ganderkesee.jpg 1200w, https://www.alexandertitz.de/wp-content/uploads/1997/05/1997_05_horizontale-membran_kv-ganderkesee-300x219.jpg 300w, https://www.alexandertitz.de/wp-content/uploads/1997/05/1997_05_horizontale-membran_kv-ganderkesee-768x561.jpg 768w, https://www.alexandertitz.de/wp-content/uploads/1997/05/1997_05_horizontale-membran_kv-ganderkesee-1024x748.jpg 1024w, https://www.alexandertitz.de/wp-content/uploads/1997/05/1997_05_horizontale-membran_kv-ganderkesee-945x691.jpg 945w, https://www.alexandertitz.de/wp-content/uploads/1997/05/1997_05_horizontale-membran_kv-ganderkesee-600x439.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></a><p id="caption-attachment-456" class="wp-caption-text">Ausstellungssituation im Kunstverein Ganderkesse vom 30. August bis 28. September 1997</p></div>
<p>Licht fällt auf eine gespannte Acryl-Membran. Diese ist über ein so einfaches wie wirkungsvolles System mit den Schwingkörpern zweier Lautsprecher verbunden. Deren Klang setzt sich fort in der Vibration des Trommelfells. Dessen Spannungen lassen zwar die Projektion des Lichtes auf der gegenüberliegenden Seite in scharfer Akzentuierung aufscheinen. Aber die akustischen Schwingungen der Membran lassen diese optische Projektion immer wieder verwirrend verschwimmen. Die schwingende, klingende, Lichteffekte produzierende semipermeable Membran wird so zum Symbol des sich gegenseitig Ausschließenden, wie das Bett des Prokrustes: Wenn wir uns für nur eine Wahrnehmungsweise entscheiden, schneiden wir uns entweder den akustischen oder den visuellen Sinn ab. Erst wenn wir die verwirrende Gleichzeitigkeit der Empfindungen zulassen, erfassen wir die Wirklichkeit dieser Installation, und das heißt auch: Unserer potentiellen Wahrnehmung.</p>
<p style="text-align: right;"><em>Rainer B. Schossig in seiner Rede zur Ausstellungseröffnung</em></p>
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<h4 style="text-align: left;">Landeskunstausstellung</h4>
<p style="text-align: left;">Vom 29. Oktober 2000 bis zum 14. Januar 2001 war die Lichtinstallation im Rahmen der Landeskunstausstellung <em>Kunstszene Saar &#8211; Visionen 2000</em> im Saarland Museum Saarbrücken zu sehen.</p>
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