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	<title>Kooperation Archive - Alexander R. Titz</title>
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	<title>Kooperation Archive - Alexander R. Titz</title>
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		<title>Das Ich von Gestern</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 May 2002 17:00:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Videoinstallation]]></category>
		<category><![CDATA[Kooperation]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>ortsbezogene Installation für das Anatomischen Institut der Universität des Saarlandes in Homburg, Kooperation mit Maja Sokolova Einem Toten gegenüberzutreten erfordert Kraft und Überwindung, da uns die unmittelbare Anschauung der verdrängten Seite des Lebens zu uns selbst zurückführt. Unwillkürlich entfaltet sich... <a class="more-link" href="https://www.alexandertitz.de/das-ich-von-gestern/">Weiterlesen &#8594;</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3>ortsbezogene Installation für das Anatomischen Institut der Universität des Saarlandes in Homburg,<br />
Kooperation mit Maja Sokolova</h3>
<p><span id="more-108"></span></p>
<p>Einem Toten gegenüberzutreten erfordert Kraft und Überwindung, da uns die unmittelbare Anschauung der verdrängten Seite des Lebens zu uns selbst zurückführt. Unwillkürlich entfaltet sich eine folienhafte Erinnerungswelt, die das Gegenüber zwischen Präsenz und Abwesenheit oszillieren lässt.</p>
<p><a href="http://alexandertitz.de/wp-content/uploads/2002/12/2002_05_das-ich-von-gestern_ansicht.jpg" data-rel="lightbox-gallery-2upODNMe" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone wp-image-859 size-full" src="http://alexandertitz.de/wp-content/uploads/2002/12/2002_05_das-ich-von-gestern_ansicht.jpg" alt="" width="1200" height="791" srcset="https://www.alexandertitz.de/wp-content/uploads/2002/12/2002_05_das-ich-von-gestern_ansicht.jpg 1200w, https://www.alexandertitz.de/wp-content/uploads/2002/12/2002_05_das-ich-von-gestern_ansicht-300x198.jpg 300w, https://www.alexandertitz.de/wp-content/uploads/2002/12/2002_05_das-ich-von-gestern_ansicht-768x506.jpg 768w, https://www.alexandertitz.de/wp-content/uploads/2002/12/2002_05_das-ich-von-gestern_ansicht-1024x675.jpg 1024w, https://www.alexandertitz.de/wp-content/uploads/2002/12/2002_05_das-ich-von-gestern_ansicht-945x623.jpg 945w, https://www.alexandertitz.de/wp-content/uploads/2002/12/2002_05_das-ich-von-gestern_ansicht-600x396.jpg 600w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></a></p>
<p>Von hier aus nehmen die Überlegungen von Maja Sokolova und Alexander R. Titz ihren Anfang: Auf welchem Fundament ruht unsere Vorstellung von Anwesenheit? Ist diese zwangsläufig mit Individualität verknüpft? Die Installation &#8222;Das Ich von gestern&#8220; verdeutlicht die Tragweite dieser Fragen auf mehreren Inhaltsebenen, deren gegenseitige Durchdringung erst nach und nach im anschaulichen Verständnis des Betrachters zu einer Einheit zusammenfließen. Projektion, Bewegung und Klang markieren dabei die zentralen Gestaltungselemente dieser Arbeit, die sich in zwei versetzt hängende Vitrineneinheiten gliedert. Die aneinander grenzenden Glasflächen der beiden Einheiten sind gleichzeitig die Projektionsflächen, auf denen auf annähernd lebensgroßen Videobildern zwei menschliche Körper zu sehen sind. Nicht klar benennbar, tauchen sie mit zerfaserter Binnenstruktur aus einem blauen Kontinuum auf. Es bleiben Zweifel, ob wir es mit einer organischen Vorlage, einem Abbild oder einer Animation zu tun haben, was den Eindruck eines entindividualisierten Körpers suggeriert. Mittels sukzessiven Vertauschens der beiden Projektionen gerät die Installation in Bewegung und vermittelt begleitend das Moment der Kommunikation. Angesichts der zahlreichen Spiegelungen, Projektionen oder gar Phantombilder, die sich aufgrund der zahlreichen Glasflächen offenbaren, bekommt der Aspekt der Begegnung sowie der gleichzeitigen Anwesenheit eine besondere Qualität.</p>

<a href='https://www.alexandertitz.de/wp-content/uploads/2002/12/2002_05_das-ich-von-gestern_hf-nah.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-1"><img decoding="async" width="150" height="150" src="https://www.alexandertitz.de/wp-content/uploads/2002/12/2002_05_das-ich-von-gestern_hf-nah-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://www.alexandertitz.de/wp-content/uploads/2002/12/2002_05_das-ich-von-gestern_totale.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-1"><img decoding="async" width="150" height="150" src="https://www.alexandertitz.de/wp-content/uploads/2002/12/2002_05_das-ich-von-gestern_totale-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://www.alexandertitz.de/wp-content/uploads/2002/12/2002_05_das-ich-von-gestern_hf-spiegelungen.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-1"><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="150" src="https://www.alexandertitz.de/wp-content/uploads/2002/12/2002_05_das-ich-von-gestern_hf-spiegelungen-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>

<p>Parallel zur dominierenden Wirkkraft der Projektionen sind links und rechts der beiden Projektionen, wie Nervenbahnen, insgesamt 64 Lautsprecher paarweise mit der Schallöffnung am Glas befestigt, die eine zurückhaltende Klangkulisse schaffen. Aus den inneren Lautsprechern tönen zeitweise verzerrte, kaum hörbare Sprachfragmente, die in Verbindung mit der Projektion stehen und aus den äußeren Lautsprechern sind Klänge aus dem aufgezeichneten Spannungsverlauf eines normalen EEG sowie dem eines Hirntoten zu hören. Was wie ein Widerspruch klingt, meint aber die tatsächlich noch existenten Geräusche des pulsierenden Blutes, sozusagen die &#8222;Mechanik&#8220; des Körpers. Dennoch ist es notwendig, um die Lebensaktivität für den Menschen noch &#8222;hörbar&#8220; zu machen, die Niederfrequenzen künstlich zu erhöhen. Damit ist erneut die Frage nach An‑ bzw. Abwesenheit aufgeworfen. Genau genommen ist die Grenzlinie zwischen Leben und Tod angesprochen: Wo endet unser Leben? Wo beginnt der Tod? Gibt es überhaupt adäquate Kriterien, die Ambivalenz von Physis und Psyche aufzulösen?</p>
<p>Sokolova und Titz haben eine Bildsprache gefunden, in der Bild und Klang zwar eng miteinander verknüpft sind, aber jedes Gestaltungsmittel seine eigene Wertigkeit hat, das eine ohne das andere nicht funktioneren kann. So wie die sich versetzt gegenüber stehenden Projektionen.</p>
<p style="text-align: right;"><em>Klaus Holländer</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><iframe loading="lazy" width="676" height="507" src="https://www.youtube.com/embed/BcoCCBwaVLA?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Dreherei</title>
		<link>https://www.alexandertitz.de/dreherei/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Jul 2000 18:00:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[interaktive Klanginstallation]]></category>
		<category><![CDATA[ortsbezogene Klanginstallation]]></category>
		<category><![CDATA[Darmstadt]]></category>
		<category><![CDATA[Kooperation]]></category>
		<category><![CDATA[Neue Musik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>ortsbezogene interaktive Klanginstallation im Rahmen der Ferienkurse für Neue Musik in Darmstadt, Kooperation mit Alan Hilario (Komponist) Dominierende Elemente in der ehemaligen Dreherei auf dem stillgelegten Gelände der Firma Carl Schenk, sind 23 orangefarbige Lastkräne. Sie sind ein großer drehbarer... <a class="more-link" href="https://www.alexandertitz.de/dreherei/">Weiterlesen &#8594;</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>ortsbezogene interaktive Klanginstallation im Rahmen der Ferienkurse für Neue Musik in Darmstadt,<br />
Kooperation mit Alan Hilario (Komponist)</h3>
<p><span id="more-100"></span></p>
<p>Dominierende Elemente in der ehemaligen Dreherei auf dem stillgelegten Gelände der Firma Carl Schenk, sind 23 orangefarbige Lastkräne. Sie sind ein großer drehbarer rechter Winkel, den ich als Beschreibung einer Fläche verstehe. Für das Projekt habe ich zehn Kräne ausgewählt und die Flächen durch halbtransparente Kunststofffolien markiert. Durch Seile besteht die Möglichkeit die Kräne von Hand zu bewegen. (Früher wurden die Kräne mit Elektromotoren bewegt.) So entsteht eine bühnenähnliche Situation aus räumlich-plastischen Spielelementen, die jeder Besucher bewegen kann. Er kann dabei sowohl Betrachter als auch Akteur sein.</p>
<p><a href="http://alexandertitz.de/wp-content/uploads/2000/07/2000_07_dreherei_ansicht.jpg" data-rel="lightbox-gallery-2ZXGKhrz" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-602 size-full" src="http://alexandertitz.de/wp-content/uploads/2000/07/2000_07_dreherei_ansicht.jpg" alt="" width="1200" height="644" srcset="https://www.alexandertitz.de/wp-content/uploads/2000/07/2000_07_dreherei_ansicht.jpg 1200w, https://www.alexandertitz.de/wp-content/uploads/2000/07/2000_07_dreherei_ansicht-300x161.jpg 300w, https://www.alexandertitz.de/wp-content/uploads/2000/07/2000_07_dreherei_ansicht-768x412.jpg 768w, https://www.alexandertitz.de/wp-content/uploads/2000/07/2000_07_dreherei_ansicht-1024x550.jpg 1024w, https://www.alexandertitz.de/wp-content/uploads/2000/07/2000_07_dreherei_ansicht-945x507.jpg 945w, https://www.alexandertitz.de/wp-content/uploads/2000/07/2000_07_dreherei_ansicht-600x322.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></a></p>
<p>Die Bewegung jedes Krans erzeugt eine Folge kurzer Klangimpulse, deren Tempo von der Drehgeschwindigkeit abhängt. Es besteht ein Wirkungszusammenhang von räumlich-plastischer Veränderung, Bewegung und Klang. Im Sinne der &#8222;Werk-Handlung&#8220;, wie sie Franz Erhard Walther durch seine Arbeiten und Texte formuliert hat, ist die Installation nur zu erleben, wenn der Betrachter zum Ko-Autor wird. Diese Offenheit auf die Beteiligung anderer hin, ist nicht zufällig entstanden. Von Anfang an ging es um die Zusammenarbeit mit einem Partner, der sich mit der räumlich-zeitlichen Abfolge von Klangereignissen beschäftigt &#8211; meinem Kompositionspartner Alan Hilario.</p>

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<a href='https://www.alexandertitz.de/wp-content/uploads/2000/07/2000_07_dreherei_03.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-2"><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="150" src="https://www.alexandertitz.de/wp-content/uploads/2000/07/2000_07_dreherei_03-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://www.alexandertitz.de/wp-content/uploads/2000/07/2000_07_dreherei_02.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-2"><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="150" src="https://www.alexandertitz.de/wp-content/uploads/2000/07/2000_07_dreherei_02-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://www.alexandertitz.de/wp-content/uploads/2000/07/2000_07_dreherei_01.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-2"><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="150" src="https://www.alexandertitz.de/wp-content/uploads/2000/07/2000_07_dreherei_01-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>

<p>Bei der Verbindung von Komposition und Installation hatte ich sofort eine tänzerische Vorstellung von dem Ereignis, das dabei herauskommen könnte. Im Tanz scheinen mir alle diese Elemente vereint zu sein: Es gibt einen Ort an dem ein zeitlich befristetes Ereignis stattfindet, eine zeitlich geordnete Klangstruktur und die Bewegung plastischer Elemente. Der Ort muss dabei keine Bühne, die Klangstruktur muss keine feste Komposition und die plastischen Elemente müssen keine menschlichen Körper sein. Es geht nur darum, dass sie sich in der Wahrnehmung zu einem Erlebnis verbinden.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="676" height="507" src="https://www.youtube.com/embed/vu9HkpC-aKg?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Eine Klang-Installation wird meistens als potentiell zeitlich nicht beschränkt aufgefasst. Das scheint mir aber nur bei äußerlicher und formaler Betrachtung so. Denn entscheidend ist die Eigenzeit, die sich ein Betrachter gibt, um eine solche Arbeit zu erleben. So habe ich einen Aspekt der Zusammenarbeit mit einem Komponisten darin gesehen, dass mögliche Wahrnehmungen innerhalb einer bestimmten Zeit gestaltet werden. Die genauen räumlichen und akustischen Wahrnehmungen der einzelnen Besucher sind dadurch aber keineswegs genau definiert. Je nach Eigenbewegung und Standpunkt wird deren Wahrnehmung differieren. Für unser gemeinsames Projekt gibt es keinen idealen Standpunkt.</p>

<a href='https://www.alexandertitz.de/wp-content/uploads/2000/07/2000_07_dreherei_lageplan.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-3"><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="150" src="https://www.alexandertitz.de/wp-content/uploads/2000/07/2000_07_dreherei_lageplan-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://www.alexandertitz.de/wp-content/uploads/2000/07/2000_07_dreherei_rotationsgeber.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-3"><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="150" src="https://www.alexandertitz.de/wp-content/uploads/2000/07/2000_07_dreherei_rotationsgeber-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://www.alexandertitz.de/wp-content/uploads/2000/07/2000_07_dreherei_berechnung.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-3"><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="150" src="https://www.alexandertitz.de/wp-content/uploads/2000/07/2000_07_dreherei_berechnung-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>

<p>Die größte Herausforderung sehe ich darin, dass jeder von uns beiden Elemente aus den Bereichen Objekt, Klangmaterial und Zeitvorstellung einbringt. Natürlich mit unterschiedlicher Gewichtung, trotzdem bleibt kein Bereich &#8222;reserviert&#8220; für die Gestaltung eines Partners. Dabei gilt es eine Gestaltung zu finden, bei der alle Elemente zusammen ein Ereignis formen. Scheinbar im Widerspruch dazu, soll eine eigene künstlerische Formulierung entstehen, die als Komposition oder Installation bestehen kann. Ein lösbares Dilemma?</p>
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		<title>Raumgedächtnis</title>
		<link>https://www.alexandertitz.de/raumgedaechtnis/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Dec 1997 16:00:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[ortsbezogene Klanginstallation]]></category>
		<category><![CDATA[HfM Saar]]></category>
		<category><![CDATA[Kooperation]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>ortsbezogene Klanginstallation für den Raum 220 der Hochschule für Musik und Theater in Saarbrücken, Kooperation mit Rolf Giegold und Uli Röder Grundgedanke des Projektes war es, ein Raumgedächtnis zu schaffen. Es entstand eine Klanginstallation, die vorgefundenes akustisches Material aufzeichnet und... <a class="more-link" href="https://www.alexandertitz.de/raumgedaechtnis/">Weiterlesen &#8594;</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>ortsbezogene Klanginstallation für den Raum 220 der<br />
Hochschule für Musik und Theater in Saarbrücken,<br />
Kooperation mit Rolf Giegold und Uli Röder</h3>
<p><span id="more-92"></span></p>
<p>Grundgedanke des Projektes war es, ein Raumgedächtnis zu schaffen. Es entstand eine Klanginstallation, die vorgefundenes akustisches Material aufzeichnet und zu neuen akustischen Konstellationen umformt. Die Aufnahme findet im Raum statt, die Wiedergabe im Flur. Dadurch ist das Werk in seiner Gesamtheit nicht gleichzeitig erfahrbar. Es besteht sowohl aus plastischen als auch akustische Komponenten.</p>
<p><a href="http://alexandertitz.de/wp-content/uploads/1997/12/1997_12_raumgedaechtnis_ansicht.jpg" data-rel="lightbox-gallery-Hflnbmzz" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-563 size-full" src="http://alexandertitz.de/wp-content/uploads/1997/12/1997_12_raumgedaechtnis_ansicht.jpg" alt="" width="1200" height="786" srcset="https://www.alexandertitz.de/wp-content/uploads/1997/12/1997_12_raumgedaechtnis_ansicht.jpg 1200w, https://www.alexandertitz.de/wp-content/uploads/1997/12/1997_12_raumgedaechtnis_ansicht-300x197.jpg 300w, https://www.alexandertitz.de/wp-content/uploads/1997/12/1997_12_raumgedaechtnis_ansicht-768x503.jpg 768w, https://www.alexandertitz.de/wp-content/uploads/1997/12/1997_12_raumgedaechtnis_ansicht-1024x671.jpg 1024w, https://www.alexandertitz.de/wp-content/uploads/1997/12/1997_12_raumgedaechtnis_ansicht-945x619.jpg 945w, https://www.alexandertitz.de/wp-content/uploads/1997/12/1997_12_raumgedaechtnis_ansicht-600x393.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></a></p>
<p><iframe loading="lazy" width="100%" height="166" scrolling="no" frameborder="no" allow="autoplay" src="https://w.soundcloud.com/player/?url=https%3A//api.soundcloud.com/tracks/400717830&#038;color=%23ff5500&#038;auto_play=false&#038;hide_related=false&#038;show_comments=true&#038;show_user=true&#038;show_reposts=false&#038;show_teaser=true"></iframe></p>
<div style="font-size: 10px; color: #cccccc;line-break: anywhere;word-break: normal;overflow: hidden;white-space: nowrap;text-overflow: ellipsis; font-family: Interstate,Lucida Grande,Lucida Sans Unicode,Lucida Sans,Garuda,Verdana,Tahoma,sans-serif;font-weight: 100;"><a href="https://soundcloud.com/alexandertitz" title="Alexander R. Titz" target="_blank" style="color: #cccccc; text-decoration: none;" rel="noopener">Alexander R. Titz</a> · <a href="https://soundcloud.com/alexandertitz/raumgedachtnis" title="Raumgedächtnis" target="_blank" style="color: #cccccc; text-decoration: none;" rel="noopener">Raumgedächtnis</a></div>
<p>Die zeitliche Struktur der Aufnahme- und Wiedergabezeiten basiert auf einer &#8222;Partitur&#8220;: Auf zwei an der Wand befindlichen, &#8222;optischen Bandschleifen&#8220;, sind die Intervalle farbig kodiert. Jede dieser Partituren wird an einer Lichtschranken-Abtastvorrichtung vorbeitransportiert. Sie besteht aus relativ lange Pausen und kurzen Aufnahmezeiten im Sekundenbereich. Durch die zeitlich versetzten Aufnahme- und Wiedergabeintervalle entsteht im Laufe der Zeit ein immer komplexen werdendes &#8222;Musikstück&#8220;. Es entsteht eine &#8222;musique concrète&#8220;.</p>

<a href='https://www.alexandertitz.de/wp-content/uploads/1997/12/1997_12_raumgedaechtnis_gang.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-4"><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="150" src="https://www.alexandertitz.de/wp-content/uploads/1997/12/1997_12_raumgedaechtnis_gang-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://www.alexandertitz.de/wp-content/uploads/1997/12/1997_12_raumgedaechtnis_partitur.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-4"><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="150" src="https://www.alexandertitz.de/wp-content/uploads/1997/12/1997_12_raumgedaechtnis_partitur-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>

<hr />
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-317" src="http://alexandertitz.de/wp-content/uploads/2018/02/pdf_symbol_tn.png" alt="" width="50" height="63" /></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://alexandertitz.de/wp-content/uploads/1997/12/sz_19971212.pdf" target="_blank" rel="noopener">Presseartikel Saarbrücker Zeitung vom 12. Dezember 1997</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.alexandertitz.de/raumgedaechtnis/">Raumgedächtnis</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.alexandertitz.de">Alexander R. Titz</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>kleine Unterhaltung</title>
		<link>https://www.alexandertitz.de/kleine-unterhaltung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 Jul 1996 09:00:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[ortsbezogene Klanginstallation]]></category>
		<category><![CDATA[Kooperation]]></category>
		<category><![CDATA[Landeskunstausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Pavillon Ottweiler]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>ortsbezogene Klanginstallation für den Pavillon Ottweiler, Kooperation mit Maja Sokolova Im ersten Stock des Pavillons in Ottweiler befinden sich zwei Gesprächsräume, die durch einen etwa zwei auf drei Meter großen Wanddurchbruch miteinander verbunden sind. Außerdem sind die Räume vom Flur... <a class="more-link" href="https://www.alexandertitz.de/kleine-unterhaltung/">Weiterlesen &#8594;</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.alexandertitz.de/kleine-unterhaltung/">kleine Unterhaltung</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.alexandertitz.de">Alexander R. Titz</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>ortsbezogene Klanginstallation für den Pavillon Ottweiler,<br />
Kooperation mit Maja Sokolova</h3>
<p><span id="more-79"></span></p>
<p>Im ersten Stock des Pavillons in Ottweiler befinden sich zwei Gesprächsräume, die durch einen etwa zwei auf drei Meter großen Wanddurchbruch miteinander verbunden sind. Außerdem sind die Räume vom Flur her jeweils durch eine Tür zu betreten. In diesen etwa 50 cm starken Wanddurchbruch sind zwei lasierend gefärbte Plexiglasscheiben eingehängt. Sie sind kleiner als der Durchbruch und lassen an allen Seiten etwa 20 cm Abstand. So trennen sie die beiden Räume und sind trotzdem durchlässig. Am Boden zwischen den Platten liegen zwei Lautsprecher. Aus ihnen sind leise Arbeitsgeräusche zu hören.</p>
<p><a href="http://alexandertitz.de/wp-content/uploads/1996/07/1996_07_kleine-unterhaltung_ansicht.jpg" data-rel="lightbox-gallery-CBaZmWGc" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-433 size-full aligncenter" src="http://alexandertitz.de/wp-content/uploads/1996/07/1996_07_kleine-unterhaltung_ansicht.jpg" alt="" width="1024" height="719" srcset="https://www.alexandertitz.de/wp-content/uploads/1996/07/1996_07_kleine-unterhaltung_ansicht.jpg 1024w, https://www.alexandertitz.de/wp-content/uploads/1996/07/1996_07_kleine-unterhaltung_ansicht-300x211.jpg 300w, https://www.alexandertitz.de/wp-content/uploads/1996/07/1996_07_kleine-unterhaltung_ansicht-768x539.jpg 768w, https://www.alexandertitz.de/wp-content/uploads/1996/07/1996_07_kleine-unterhaltung_ansicht-945x664.jpg 945w, https://www.alexandertitz.de/wp-content/uploads/1996/07/1996_07_kleine-unterhaltung_ansicht-600x421.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></p>
<p><em>Grundüberlegung der Arbeit ist es zwischen den beiden Räumen einen Dialog herzustellen &#8211; sie wie durch eine atmende Zelle zu verbinden.</em></p>
<p>Die beiden Plexiglasplatten wurden beim Einfärben im selben Abstand wie in Ottweiler aufgehängt. Während des Malprozesses standen wir uns gegenüber, zwischen uns die beiden Platten. Wir bearbeiteten gleichzeitig die jeweils vor uns hängende Platte. Die dabei entstandenen Arbeitsgeräusche wurden mit Kontaktmikrofonen direkt von den Platten abgenommen. Dieser gespeicherte Dialog des gemeinsamen Arbeitsprozesses wird über die Lautsprecher wiedergegeben. Der Geräuschpegel der Wiedergabe ist so gewählt, dass die Funktion der Gesprächsräume nicht beeinträchtigt wird. Die Installation ist nur hörbar, wenn alle Personen im Raum schweigen.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="100%" height="166" scrolling="no" frameborder="no" allow="autoplay" src="https://w.soundcloud.com/player/?url=https%3A//api.soundcloud.com/tracks/400708980&#038;color=%23ff5500&#038;auto_play=false&#038;hide_related=false&#038;show_comments=true&#038;show_user=true&#038;show_reposts=false&#038;show_teaser=true"></iframe></p>
<div style="font-size: 10px; color: #cccccc;line-break: anywhere;word-break: normal;overflow: hidden;white-space: nowrap;text-overflow: ellipsis; font-family: Interstate,Lucida Grande,Lucida Sans Unicode,Lucida Sans,Garuda,Verdana,Tahoma,sans-serif;font-weight: 100;"><a href="https://soundcloud.com/alexandertitz" title="Alexander R. Titz" target="_blank" style="color: #cccccc; text-decoration: none;" rel="noopener">Alexander R. Titz</a> · <a href="https://soundcloud.com/alexandertitz/kleine-unterhaltung" title="kleine Unterhaltung" target="_blank" style="color: #cccccc; text-decoration: none;" rel="noopener">kleine Unterhaltung</a></div>
<p>Durch die statische Aufladung während des Malprozesses entstanden zwischen den Platten elektrische Felder, die den Verlauf der Farbe mit beeinflußt haben, da sich in der Farbe Goldpigmente befinden, die auf die elektrische Ladung reagierten. Durch die Lichtreflexionen zwischen den Platten entsteht an der Innenseite des Durchbruchs ein goldener Lichtschein, der den Eindruck eines &#8222;Lichtfeldes&#8220; oder &#8222;Lichtpolsters&#8220; zwischen den Platten erzeugen kann. Durch diese ebenso technische wie ästhetische Betrachtungsweise kann man von einem &#8222;Lichtkondensatotor&#8220; sprechen.</p>
<hr />
<h4>Landeskunstausstellung</h4>
<p style="text-align: left;">Vom 7. September bis 9. November 1997 war die Arbeit im Rahmen der Landeskunstausstellung 1997 <em>Kunst Szene Saar</em> im Museum St. Ingbert zu sehen.</p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-317" src="http://alexandertitz.de/wp-content/uploads/2018/02/pdf_symbol_tn.png" alt="" width="50" height="63" /></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://alexandertitz.de/wp-content/uploads/1996/07/Marion-Saxer_Drei-Wände_-Hören-und-Sehen-Musik-audiovisuelle-Bd.-45.pdf" target="_blank" rel="noopener">Marion Saxer: Drei Wände. Mutiple Aufmerksamkeitsstrategien in neuen audiovisuellen Kunstformen, in: Hören und Sehen-Musik audiovisuell Bd. 45, S. 12-18 (Ausschnitt)</a></p>
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		<title>Flügelaltar</title>
		<link>https://www.alexandertitz.de/fluegelaltar/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Nov 1995 19:00:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Videoinstallation]]></category>
		<category><![CDATA[Johanneskirche Saarbrücken]]></category>
		<category><![CDATA[Kooperation]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://alexandertitz.de/?p=705</guid>

					<description><![CDATA[<p>Videoinstallation für die Johanneskirche Saarbrücken, Kooperation mit Rolf Giegold In der Johanneskirche ist ein Altar auf Zeit aufgestellt: die Installation Flügelaltar von Rolf Giegold und Alexander R. Titz. An einen Tisch erinnert dieser Altar nicht. Brot und Wein lassen sich... <a class="more-link" href="https://www.alexandertitz.de/fluegelaltar/">Weiterlesen &#8594;</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Videoinstallation für die Johanneskirche Saarbrücken,<br />
Kooperation mit Rolf Giegold</h3>
<p><span id="more-705"></span></p>
<p>In der Johanneskirche ist ein Altar auf Zeit aufgestellt: die Installation <em>Flügelaltar</em> von Rolf Giegold und Alexander R. Titz. An einen Tisch erinnert dieser Altar nicht. Brot und Wein lassen sich auf ihn nicht stellen. Auch nicht Bibeln oder Kerzen. Er inszeniert sich als Altar auch ohne liturgische Nutzung. Dieser Altar bietet Bilder, bewegte sogar, und Töne. Er will mit vielen Sinnen wahrgenommen werden. Er ist ein Kontemplationsmittel. Oder besser: ein Angebot zur Kontemplation. Kontemplieren heißt betrachten: die Basis nicht nur des mystischen Weges zur Erkenntnis.</p>
<p><a href="http://alexandertitz.de/wp-content/uploads/2018/02/1995_11_fluegelaltar_ansicht.jpg" data-rel="lightbox-gallery-U1qMDOVk" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-707 size-full" src="http://alexandertitz.de/wp-content/uploads/2018/02/1995_11_fluegelaltar_ansicht.jpg" alt="" width="1200" height="841" srcset="https://www.alexandertitz.de/wp-content/uploads/2018/02/1995_11_fluegelaltar_ansicht.jpg 1200w, https://www.alexandertitz.de/wp-content/uploads/2018/02/1995_11_fluegelaltar_ansicht-300x210.jpg 300w, https://www.alexandertitz.de/wp-content/uploads/2018/02/1995_11_fluegelaltar_ansicht-768x538.jpg 768w, https://www.alexandertitz.de/wp-content/uploads/2018/02/1995_11_fluegelaltar_ansicht-1024x718.jpg 1024w, https://www.alexandertitz.de/wp-content/uploads/2018/02/1995_11_fluegelaltar_ansicht-945x662.jpg 945w, https://www.alexandertitz.de/wp-content/uploads/2018/02/1995_11_fluegelaltar_ansicht-600x421.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></a></p>
<p>Die Installation von Rolf Giegold und Alexander R. Titz bietet ein Geflecht aus Musik, Dramaturgie des Videotapes und Präsentation in Stahl, Sand und Spiegeln. Reichlich Anknüpfpunkte für den Betrachter, der sich in das Geschehen einklinken kann. Und diese Installation versteckt nicht das christliche Traditionsmaterial, mit dem sie arbeitet. Schon vor dem Ende ‑ wo die hebräischen Worte, die Jesus nach dem Markusevangelium kurz vor seinem Tod am Kreuz sprach, kurz auf dem Bildschirm erscheinen ist klar, dass hier ein Passionsthema durchgespielt wird.</p>
<p>Die beiden Stahlrahmen, mit denen Alexander R. Titz im Videofilm eine Choreographie ganz eigener Art hinter sich bringt, begraben ‑ als Kreuz gelegt ‑ immer mal wieder den zweiten Protagonisten, Rolf Giegold, unter sich. Der da wie Jesus nackt liegt, hängt nicht am, sondern liegt unter dem Kreuz. Interessanter ist die Geschichte, die die beiden Stahlrahmen erzählen, wenn sie keinen unter sich begraben. Da betastet einer sorgfältig, hält sich an den Rahmen fest, hangelt sich hoch, stellt sich auf, schultert einen Rahmen schließlich, beugt sich unter der Last, bewegt sich, geht ein paar Schritte, sinkt zusammen.</p>
<p>Neben der monoton vibrierenden Trommel erzeugen Zwischenschnitte, in denen die Stahlrahmen mit trockenen Schlägen auf den Boden knallen, eine merkwürdige Atmosphäre. Es sind elementare Gesten, mit denen die beiden eine Passionsgeschichte erzählen. Rituale sind zu beobachten, keine expressiven Gefühlsausbrüche, sondern genau zirkulierte Bewegungen fesseln den Betrachter an den Bildschirm. Und er entdeckt sich selbst im Spiegel: &#8222;Auch du!&#8220;</p>
<p style="text-align: right;"><em>Jörg Metzinger</em></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-317" src="http://alexandertitz.de/wp-content/uploads/2018/02/pdf_symbol_tn.png" alt="" width="50" height="63" /></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://alexandertitz.de/wp-content/uploads/1995/11/sz_19951113.pdf" target="_blank" rel="noopener">Pressartikel Saarbrücker Zeitung vom 13. November 1995</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.alexandertitz.de/fluegelaltar/">Flügelaltar</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.alexandertitz.de">Alexander R. Titz</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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