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	<title>Videoinstallation Archive - Alexander R. Titz</title>
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	<title>Videoinstallation Archive - Alexander R. Titz</title>
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		<title>Das Ich von Gestern</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 May 2002 17:00:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Videoinstallation]]></category>
		<category><![CDATA[Kooperation]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>ortsbezogene Installation für das Anatomischen Institut der Universität des Saarlandes in Homburg, Kooperation mit Maja Sokolova Einem Toten gegenüberzutreten erfordert Kraft und Überwindung, da uns die unmittelbare Anschauung der verdrängten Seite des Lebens zu uns selbst zurückführt. Unwillkürlich entfaltet sich... <a class="more-link" href="https://www.alexandertitz.de/das-ich-von-gestern/">Weiterlesen &#8594;</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3>ortsbezogene Installation für das Anatomischen Institut der Universität des Saarlandes in Homburg,<br />
Kooperation mit Maja Sokolova</h3>
<p><span id="more-108"></span></p>
<p>Einem Toten gegenüberzutreten erfordert Kraft und Überwindung, da uns die unmittelbare Anschauung der verdrängten Seite des Lebens zu uns selbst zurückführt. Unwillkürlich entfaltet sich eine folienhafte Erinnerungswelt, die das Gegenüber zwischen Präsenz und Abwesenheit oszillieren lässt.</p>
<p><a href="http://alexandertitz.de/wp-content/uploads/2002/12/2002_05_das-ich-von-gestern_ansicht.jpg" data-rel="lightbox-gallery-et5UjOEX" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone wp-image-859 size-full" src="http://alexandertitz.de/wp-content/uploads/2002/12/2002_05_das-ich-von-gestern_ansicht.jpg" alt="" width="1200" height="791" srcset="https://www.alexandertitz.de/wp-content/uploads/2002/12/2002_05_das-ich-von-gestern_ansicht.jpg 1200w, https://www.alexandertitz.de/wp-content/uploads/2002/12/2002_05_das-ich-von-gestern_ansicht-300x198.jpg 300w, https://www.alexandertitz.de/wp-content/uploads/2002/12/2002_05_das-ich-von-gestern_ansicht-768x506.jpg 768w, https://www.alexandertitz.de/wp-content/uploads/2002/12/2002_05_das-ich-von-gestern_ansicht-1024x675.jpg 1024w, https://www.alexandertitz.de/wp-content/uploads/2002/12/2002_05_das-ich-von-gestern_ansicht-945x623.jpg 945w, https://www.alexandertitz.de/wp-content/uploads/2002/12/2002_05_das-ich-von-gestern_ansicht-600x396.jpg 600w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></a></p>
<p>Von hier aus nehmen die Überlegungen von Maja Sokolova und Alexander R. Titz ihren Anfang: Auf welchem Fundament ruht unsere Vorstellung von Anwesenheit? Ist diese zwangsläufig mit Individualität verknüpft? Die Installation &#8222;Das Ich von gestern&#8220; verdeutlicht die Tragweite dieser Fragen auf mehreren Inhaltsebenen, deren gegenseitige Durchdringung erst nach und nach im anschaulichen Verständnis des Betrachters zu einer Einheit zusammenfließen. Projektion, Bewegung und Klang markieren dabei die zentralen Gestaltungselemente dieser Arbeit, die sich in zwei versetzt hängende Vitrineneinheiten gliedert. Die aneinander grenzenden Glasflächen der beiden Einheiten sind gleichzeitig die Projektionsflächen, auf denen auf annähernd lebensgroßen Videobildern zwei menschliche Körper zu sehen sind. Nicht klar benennbar, tauchen sie mit zerfaserter Binnenstruktur aus einem blauen Kontinuum auf. Es bleiben Zweifel, ob wir es mit einer organischen Vorlage, einem Abbild oder einer Animation zu tun haben, was den Eindruck eines entindividualisierten Körpers suggeriert. Mittels sukzessiven Vertauschens der beiden Projektionen gerät die Installation in Bewegung und vermittelt begleitend das Moment der Kommunikation. Angesichts der zahlreichen Spiegelungen, Projektionen oder gar Phantombilder, die sich aufgrund der zahlreichen Glasflächen offenbaren, bekommt der Aspekt der Begegnung sowie der gleichzeitigen Anwesenheit eine besondere Qualität.</p>

<a href='https://www.alexandertitz.de/wp-content/uploads/2002/12/2002_05_das-ich-von-gestern_hf-nah.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-1"><img decoding="async" width="150" height="150" src="https://www.alexandertitz.de/wp-content/uploads/2002/12/2002_05_das-ich-von-gestern_hf-nah-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
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<a href='https://www.alexandertitz.de/wp-content/uploads/2002/12/2002_05_das-ich-von-gestern_hf-spiegelungen.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-1"><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="150" src="https://www.alexandertitz.de/wp-content/uploads/2002/12/2002_05_das-ich-von-gestern_hf-spiegelungen-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>

<p>Parallel zur dominierenden Wirkkraft der Projektionen sind links und rechts der beiden Projektionen, wie Nervenbahnen, insgesamt 64 Lautsprecher paarweise mit der Schallöffnung am Glas befestigt, die eine zurückhaltende Klangkulisse schaffen. Aus den inneren Lautsprechern tönen zeitweise verzerrte, kaum hörbare Sprachfragmente, die in Verbindung mit der Projektion stehen und aus den äußeren Lautsprechern sind Klänge aus dem aufgezeichneten Spannungsverlauf eines normalen EEG sowie dem eines Hirntoten zu hören. Was wie ein Widerspruch klingt, meint aber die tatsächlich noch existenten Geräusche des pulsierenden Blutes, sozusagen die &#8222;Mechanik&#8220; des Körpers. Dennoch ist es notwendig, um die Lebensaktivität für den Menschen noch &#8222;hörbar&#8220; zu machen, die Niederfrequenzen künstlich zu erhöhen. Damit ist erneut die Frage nach An‑ bzw. Abwesenheit aufgeworfen. Genau genommen ist die Grenzlinie zwischen Leben und Tod angesprochen: Wo endet unser Leben? Wo beginnt der Tod? Gibt es überhaupt adäquate Kriterien, die Ambivalenz von Physis und Psyche aufzulösen?</p>
<p>Sokolova und Titz haben eine Bildsprache gefunden, in der Bild und Klang zwar eng miteinander verknüpft sind, aber jedes Gestaltungsmittel seine eigene Wertigkeit hat, das eine ohne das andere nicht funktioneren kann. So wie die sich versetzt gegenüber stehenden Projektionen.</p>
<p style="text-align: right;"><em>Klaus Holländer</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><iframe loading="lazy" width="676" height="507" src="https://www.youtube.com/embed/BcoCCBwaVLA?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Flügelaltar</title>
		<link>https://www.alexandertitz.de/fluegelaltar/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Nov 1995 19:00:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Videoinstallation]]></category>
		<category><![CDATA[Johanneskirche Saarbrücken]]></category>
		<category><![CDATA[Kooperation]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Videoinstallation für die Johanneskirche Saarbrücken, Kooperation mit Rolf Giegold In der Johanneskirche ist ein Altar auf Zeit aufgestellt: die Installation Flügelaltar von Rolf Giegold und Alexander R. Titz. An einen Tisch erinnert dieser Altar nicht. Brot und Wein lassen sich... <a class="more-link" href="https://www.alexandertitz.de/fluegelaltar/">Weiterlesen &#8594;</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3>Videoinstallation für die Johanneskirche Saarbrücken,<br />
Kooperation mit Rolf Giegold</h3>
<p><span id="more-705"></span></p>
<p>In der Johanneskirche ist ein Altar auf Zeit aufgestellt: die Installation <em>Flügelaltar</em> von Rolf Giegold und Alexander R. Titz. An einen Tisch erinnert dieser Altar nicht. Brot und Wein lassen sich auf ihn nicht stellen. Auch nicht Bibeln oder Kerzen. Er inszeniert sich als Altar auch ohne liturgische Nutzung. Dieser Altar bietet Bilder, bewegte sogar, und Töne. Er will mit vielen Sinnen wahrgenommen werden. Er ist ein Kontemplationsmittel. Oder besser: ein Angebot zur Kontemplation. Kontemplieren heißt betrachten: die Basis nicht nur des mystischen Weges zur Erkenntnis.</p>
<p><a href="http://alexandertitz.de/wp-content/uploads/2018/02/1995_11_fluegelaltar_ansicht.jpg" data-rel="lightbox-gallery-puAyiNyN" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-707 size-full" src="http://alexandertitz.de/wp-content/uploads/2018/02/1995_11_fluegelaltar_ansicht.jpg" alt="" width="1200" height="841" srcset="https://www.alexandertitz.de/wp-content/uploads/2018/02/1995_11_fluegelaltar_ansicht.jpg 1200w, https://www.alexandertitz.de/wp-content/uploads/2018/02/1995_11_fluegelaltar_ansicht-300x210.jpg 300w, https://www.alexandertitz.de/wp-content/uploads/2018/02/1995_11_fluegelaltar_ansicht-768x538.jpg 768w, https://www.alexandertitz.de/wp-content/uploads/2018/02/1995_11_fluegelaltar_ansicht-1024x718.jpg 1024w, https://www.alexandertitz.de/wp-content/uploads/2018/02/1995_11_fluegelaltar_ansicht-945x662.jpg 945w, https://www.alexandertitz.de/wp-content/uploads/2018/02/1995_11_fluegelaltar_ansicht-600x421.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></a></p>
<p>Die Installation von Rolf Giegold und Alexander R. Titz bietet ein Geflecht aus Musik, Dramaturgie des Videotapes und Präsentation in Stahl, Sand und Spiegeln. Reichlich Anknüpfpunkte für den Betrachter, der sich in das Geschehen einklinken kann. Und diese Installation versteckt nicht das christliche Traditionsmaterial, mit dem sie arbeitet. Schon vor dem Ende ‑ wo die hebräischen Worte, die Jesus nach dem Markusevangelium kurz vor seinem Tod am Kreuz sprach, kurz auf dem Bildschirm erscheinen ist klar, dass hier ein Passionsthema durchgespielt wird.</p>
<p>Die beiden Stahlrahmen, mit denen Alexander R. Titz im Videofilm eine Choreographie ganz eigener Art hinter sich bringt, begraben ‑ als Kreuz gelegt ‑ immer mal wieder den zweiten Protagonisten, Rolf Giegold, unter sich. Der da wie Jesus nackt liegt, hängt nicht am, sondern liegt unter dem Kreuz. Interessanter ist die Geschichte, die die beiden Stahlrahmen erzählen, wenn sie keinen unter sich begraben. Da betastet einer sorgfältig, hält sich an den Rahmen fest, hangelt sich hoch, stellt sich auf, schultert einen Rahmen schließlich, beugt sich unter der Last, bewegt sich, geht ein paar Schritte, sinkt zusammen.</p>
<p>Neben der monoton vibrierenden Trommel erzeugen Zwischenschnitte, in denen die Stahlrahmen mit trockenen Schlägen auf den Boden knallen, eine merkwürdige Atmosphäre. Es sind elementare Gesten, mit denen die beiden eine Passionsgeschichte erzählen. Rituale sind zu beobachten, keine expressiven Gefühlsausbrüche, sondern genau zirkulierte Bewegungen fesseln den Betrachter an den Bildschirm. Und er entdeckt sich selbst im Spiegel: &#8222;Auch du!&#8220;</p>
<p style="text-align: right;"><em>Jörg Metzinger</em></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-317" src="http://alexandertitz.de/wp-content/uploads/2018/02/pdf_symbol_tn.png" alt="" width="50" height="63" /></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://alexandertitz.de/wp-content/uploads/1995/11/sz_19951113.pdf" target="_blank" rel="noopener">Pressartikel Saarbrücker Zeitung vom 13. November 1995</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.alexandertitz.de/fluegelaltar/">Flügelaltar</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.alexandertitz.de">Alexander R. Titz</a>.</p>
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