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	<title>Konzept Archive - Alexander R. Titz</title>
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	<title>Konzept Archive - Alexander R. Titz</title>
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		<title>Flagge zeigen oder das Handtuch werfen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Jul 2010 10:00:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzept]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst im öffentlichen Raum]]></category>
		<category><![CDATA[Detmold]]></category>
		<category><![CDATA[Saarländisches Künstlerhaus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vorschlag für eine Intervention im öffentlichen Raum in Detmold Für das Kunstprojekt „Blickwechsel“ habe ich 2010 folgende Intervention in Detmold vorgeschlagen: Die Figur des Arminius auf dem Hermannsdenkmal wird für einen Zeitraum von drei Monaten statt eines Schwertes eine weiße... <a class="more-link" href="https://www.alexandertitz.de/flagge-zeigen-oder-das-handtuch-werfen/">Weiterlesen &#8594;</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3>Vorschlag für eine Intervention im öffentlichen Raum in Detmold</h3>
<p><span id="more-1065"></span></p>
<p>Für das Kunstprojekt „Blickwechsel“ habe ich 2010 folgende Intervention in Detmold vorgeschlagen: Die Figur des Arminius auf dem Hermannsdenkmal wird für einen Zeitraum von drei Monaten statt eines Schwertes eine weiße Fahne in die Höhe halten. Die Fahne ist etwa sieben mal zehn Meter groß und besitzt an ihrer kurzen Seite einen Hohlsaum, mit dem sie über das Schwert gezogen wird. So fungiert das Schwert als „Fahnenmast“ und ist nicht mehr als Waffe erkennbar.</p>
<p><a href="http://alexandertitz.de/wp-content/uploads/2010/07/2010_07_flagge-zeigen_anicht.jpg" data-rel="lightbox-gallery-6EdqoFAW" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1069" src="http://alexandertitz.de/wp-content/uploads/2010/07/2010_07_flagge-zeigen_anicht.jpg" alt="" width="704" height="1200" srcset="https://www.alexandertitz.de/wp-content/uploads/2010/07/2010_07_flagge-zeigen_anicht.jpg 704w, https://www.alexandertitz.de/wp-content/uploads/2010/07/2010_07_flagge-zeigen_anicht-176x300.jpg 176w, https://www.alexandertitz.de/wp-content/uploads/2010/07/2010_07_flagge-zeigen_anicht-601x1024.jpg 601w, https://www.alexandertitz.de/wp-content/uploads/2010/07/2010_07_flagge-zeigen_anicht-600x1023.jpg 600w" sizes="(max-width: 704px) 100vw, 704px" /></a></p>
<p>Die Bedeutung des Zeigens der weißen Flagge ist allgemein bekannt. Je nach Situation kann die Flagge aber unterschiedliche Bedeutungen haben:</p>
<ul>
<li>Sie kann als Zeichen der Kapitulation verstanden werden. Bereits der römische Geschichtsschreiber Tacitus berichtet gegen 109 v. Chr. vom Einsatz einer weißen Flagge bei der Kapitulation römischer Legionäre. So verstanden würde das Zeichen des Siegs des Arminius ganz simpel zu einem Zeichen der Niederlage verkehrt.</li>
<li>Die weiße Flagge ist aber auch die Flagge des Parlamentärs. Nach dem Kriegsvölkerrecht sind die Kombattanten verpflichtet seine völkerrechtlich garantierte Unverletzlichkeit zu wahren. So verstanden könnte der Krieger auf dem Sockel Verhandlungen anbieten, anstatt den Konflikt mit militärischen Mitteln zu lösen.</li>
</ul>
<p>Die Figur des Arminius ist im Zusammenhang mit der Entstehung des Denkmals in erster Linie für einen militaristischen Nationalismus vereinnahmt worden. Die weiße Fahne kann vor diesem Hintergrund als Weigerung verstanden werden sich für bestimmte Nationalfarben in Dienst nehmen zu lassen.</p>

<a href='https://www.alexandertitz.de/wp-content/uploads/2010/07/2010_07_flagge-zeigen_alle-hermaenner-01.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-1"><img decoding="async" width="150" height="150" src="https://www.alexandertitz.de/wp-content/uploads/2010/07/2010_07_flagge-zeigen_alle-hermaenner-01-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://www.alexandertitz.de/wp-content/uploads/2010/07/2010_07_flagge-zeigen_fussballhermann02.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-1"><img decoding="async" width="150" height="150" src="https://www.alexandertitz.de/wp-content/uploads/2010/07/2010_07_flagge-zeigen_fussballhermann02-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://www.alexandertitz.de/wp-content/uploads/2010/07/2010_07_flagge-zeigen_fussballhermann01.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-1"><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="150" src="https://www.alexandertitz.de/wp-content/uploads/2010/07/2010_07_flagge-zeigen_fussballhermann01-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://www.alexandertitz.de/wp-content/uploads/2010/07/2010_07_flagge-zeigen_alle-hermaenner-02.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-1"><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="150" src="https://www.alexandertitz.de/wp-content/uploads/2010/07/2010_07_flagge-zeigen_alle-hermaenner-02-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>

<p>Nach der Überhöhung der Figur und ihrer Indienstnahme für nationalistische Bestrebungen hat in der Postmoderne und im Zusammenhang mit den 2000-Jahr-Feierlichkeiten eine Trivialisierung der Figur des Hermann eingesetzt. Die zeigte sich (schon 1999) bei der Bekleidung der Denkmalsfigur mit dem Trikot des Fußballvereins Arminia Bielefeld, in der Verfügbarmachung als allgegenwärtiger „Pappkamerad“, der nicht nur in den Farben seines „Auftraggebers“ eingefärbt, sondern auch mit dessen „Attributen“ versehen wurde, und gipfelt in einer verniedlichenden Gestaltung als Gartenzwergverschnitt. Vor diesem Hintergrund kann die weiße Flagge auch als Kapitulation vor der Vereinnahmung durch die diversen Interessengruppen verstanden werden.</p>
<p>Die Wirksamkeit der künstlerischen Intervention beruht in erster Linie darauf, dass sie das Hermannsdenkmal nicht für eine bestimmte Aussage oder Botschaft in Dienst nimmt, sondern im Gegenteil mit der leeren weißen Fläche jede Bedeutungszuweisung in Frage stellt und den Helden so vor der allgegenwärtigen Vereinnahmung kapitulieren lässt.</p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-317" src="http://alexandertitz.de/wp-content/uploads/2018/02/pdf_symbol_tn.png" alt="" width="50" height="63" /><a href="http://alexandertitz.de/wp-content/uploads/2018/03/LZ_20100721_ausschnitt.pdf" target="_blank" rel="noopener">Presseartikel in der Lippischen Landes-Zeitung vom 21. Juli 2010</a></p>
<hr />
<p>Das Konzept wurde vom 17. September bis zum 15. November 2015  im Rahmen der Ausstellung <em>Heldenmythen &#8211; Heldentaten &#8211; Heldentod</em> im Saarländischen Künstlerhaus präsentiert. Neben dem Konzepttext und den Abbildungen standen in einem Postkartenständer 2500 Postkarten zum Verkauf, die alle das Motiv der Fotosimulation zeigten (s.o.). Über das <a href="http://alexandertitz.de/kontakt/">Kontaktformular</a> können immer noch Postkarten zum Preis von 50 Cent/Stück (plus Versandkosten) bestellt werden.</p>
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		<item>
		<title>Hey Jo</title>
		<link>https://www.alexandertitz.de/hey-jo/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 02 May 2010 10:00:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzept]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst im öffentlichen Raum]]></category>
		<category><![CDATA[Lichtinstallation]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Simulation einer kinetischen Lichtinstallation am Cloef Atrium in Orscholz Die Glasfassade des Ganges vor dem großen Saal soll durch die kinetischen Installation Hey Jo um eine assoziative Bedeutungsebene bereichert werden: Die Fassade besteht aus 28 horizontal strukturierten Fensterflächen, die vertikal... <a class="more-link" href="https://www.alexandertitz.de/hey-jo/">Weiterlesen &#8594;</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.alexandertitz.de/hey-jo/">Hey Jo</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.alexandertitz.de">Alexander R. Titz</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Simulation einer kinetischen Lichtinstallation am Cloef Atrium in Orscholz</h3>
<p><span id="more-972"></span></p>
<p>Die Glasfassade des Ganges vor dem großen Saal soll durch die kinetischen Installation <em>Hey Jo</em> um eine assoziative Bedeutungsebene bereichert werden: Die Fassade besteht aus 28 horizontal strukturierten Fensterflächen, die vertikal nochmals unterteilt sind. Im unteren Bereich (in dem sich der Publikumsverkehr abspielt) befindet sich eine hohe Glasfläche mit Ornamentband bzw. mehrere zweiflügelige Türen. Darüber schließen sich vier gleiche schmale Fenstersegmente an, von denen jeweils drei von der Installation bespielt werden sollen. Die acht Segmente, die sich öffnen lassen, entfallen dabei.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><iframe loading="lazy" width="676" height="507" src="https://www.youtube.com/embed/Kip_jeLKM5s?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>So ergibt sich die Anzahl von 76 ausgewählten Fenstersegmenten, in denen jeweils ein Leuchtstab zu sehen ist. Die Stäbe erscheinen als horizontale gelbe Linien mit entweder aufsteigender oder absteigender Tendenz. Sie sind an einem Ende drehbar gelagert und werden von einer Elektromechanik in jeweils unterschiedlicher Geschwindigkeit in ihrer Neigung verändert. So ergibt sich eine dynamische Struktur von Linienzeichen, die in ihrem Zusammenspiel ständig neue Beziehungskonstellationen entstehen lässt.</p>
<p><a href="http://alexandertitz.de/wp-content/uploads/2010/05/2010_05_Hey-Jo_skizze.jpg" data-rel="lightbox-gallery-vlgEFCNM" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-977" src="http://alexandertitz.de/wp-content/uploads/2010/05/2010_05_Hey-Jo_skizze.jpg" alt="" width="1200" height="244" srcset="https://www.alexandertitz.de/wp-content/uploads/2010/05/2010_05_Hey-Jo_skizze.jpg 1200w, https://www.alexandertitz.de/wp-content/uploads/2010/05/2010_05_Hey-Jo_skizze-300x61.jpg 300w, https://www.alexandertitz.de/wp-content/uploads/2010/05/2010_05_Hey-Jo_skizze-768x156.jpg 768w, https://www.alexandertitz.de/wp-content/uploads/2010/05/2010_05_Hey-Jo_skizze-1024x208.jpg 1024w, https://www.alexandertitz.de/wp-content/uploads/2010/05/2010_05_Hey-Jo_skizze-945x192.jpg 945w, https://www.alexandertitz.de/wp-content/uploads/2010/05/2010_05_Hey-Jo_skizze-600x122.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></a></p>
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		<item>
		<title>Grenzverlauf</title>
		<link>https://www.alexandertitz.de/grenzverlauf/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Feb 2006 11:00:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[interaktive Lichtinstallation]]></category>
		<category><![CDATA[Konzept]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst im öffentlichen Raum]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Konzept für die Fußgängerbrücke zwischen Kleinblittersdorf und Grosbliederstroff Die Fußgängerbrücke zwischen Kleinblittersdorf und Grosbliederstroff wird auf dem Teilstück, das die Saar (und damit die Staatsgrenze) überspannt, von 17 Leuchten erhellt. Sie hängen an einer Stahlseilkonstruktion, die wie eine Takellage mit... <a class="more-link" href="https://www.alexandertitz.de/grenzverlauf/">Weiterlesen &#8594;</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Konzept für die Fußgängerbrücke zwischen Kleinblittersdorf und Grosbliederstroff</h3>
<p><span id="more-1025"></span></p>
<p>Die Fußgängerbrücke zwischen Kleinblittersdorf und Grosbliederstroff wird auf dem Teilstück, das die Saar (und damit die Staatsgrenze) überspannt, von 17 Leuchten erhellt. Sie hängen an einer Stahlseilkonstruktion, die wie eine Takellage mit der Brücke verspannt ist. Ihre beiden &#8222;Masten&#8220; werden von zwei torartigen Konstruktionen oberhalb der Brückenpfeiler gebildet. Dazwischen senken sich die Lampen bis auf wenige Meter auf den Fußweg herunter. Der tiefste Punkt der spiegelsymmetrischen Konstruktion (und damit die Staatsgrenze) ist von einer der Lampen besetzt.</p>
<p><a href="http://alexandertitz.de/wp-content/uploads/2006/02/2006_02_grenzverlauf_ansicht.jpg" data-rel="lightbox-gallery-KnolZIiC" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1029" src="http://alexandertitz.de/wp-content/uploads/2006/02/2006_02_grenzverlauf_ansicht.jpg" alt="" width="1200" height="518" srcset="https://www.alexandertitz.de/wp-content/uploads/2006/02/2006_02_grenzverlauf_ansicht.jpg 1200w, https://www.alexandertitz.de/wp-content/uploads/2006/02/2006_02_grenzverlauf_ansicht-300x130.jpg 300w, https://www.alexandertitz.de/wp-content/uploads/2006/02/2006_02_grenzverlauf_ansicht-768x332.jpg 768w, https://www.alexandertitz.de/wp-content/uploads/2006/02/2006_02_grenzverlauf_ansicht-1024x442.jpg 1024w, https://www.alexandertitz.de/wp-content/uploads/2006/02/2006_02_grenzverlauf_ansicht-945x408.jpg 945w, https://www.alexandertitz.de/wp-content/uploads/2006/02/2006_02_grenzverlauf_ansicht-600x259.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></a></p>
<p>Der Projektvorschlag sieht davon ab, der Brückenkonstruktion weitere plastische Elemente hinzuzufügen. Lediglich die Beleuchtung soll durch eine weitere Funktionalität erweitert werden: Betritt ein Fußgänger den Bereich unter einer der Lampen, wird diese ausgedimmt. Sobald der Passant diesen Bereich wieder verlässt, wird die Lampe wieder angedimmt. Somit entsteht durch jeden Fußgänger eine (dunkle) Grenze zwischen zwei beleuchteten Teilbereichen der Brücke. Diese ist nicht fixiert, sondern folgt seiner Fortbewegung. Durch die Interaktion mit mehreren Personen können sich in der Brückenbeleuchtung wellenartige Bewegungen solcher &#8222;Lichtlücken&#8220; ergeben.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="676" height="507" src="https://www.youtube.com/embed/iOe6bd3bTfE?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Windlicht</title>
		<link>https://www.alexandertitz.de/windlicht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Apr 2002 14:00:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzept]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst im öffentlichen Raum]]></category>
		<category><![CDATA[Lichtinstallation]]></category>
		<category><![CDATA[Frankfurt am Main]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Konzept für die Lichtkunst-Festival Luminale 2002 in Frankfurt am Main Die Zeppelinallee ist eine der Haupteinfallstraßen nach Frankfurt. Gegenüber dem Palmengarten führt sie an einem etwa 25 Meter hoher Schornstein vorbei. Er war Bestandteil einer Großbäckerei der Firma Bahlsen und... <a class="more-link" href="https://www.alexandertitz.de/windlicht/">Weiterlesen &#8594;</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Konzept für die Lichtkunst-Festival Luminale 2002 in Frankfurt am Main</h3>
<p><span id="more-106"></span></p>
<p>Die Zeppelinallee ist eine der Haupteinfallstraßen nach Frankfurt. Gegenüber dem Palmengarten führt sie an einem etwa 25 Meter hoher Schornstein vorbei. Er war Bestandteil einer Großbäckerei der Firma Bahlsen und gehört heute zu den Gebäuden des Instituts für Kunstpädagogik. Der konische Schornstein soll Träger einer windabhängigen Lichtinstallation werden: Dazu wird auf der Turmkrone ein Windrad aufgestellt. Seine Form entspricht den Modellen mit drei Halbkugeln, wie sie bei der Windgeschwindigkeitsmessung verwendet werden. Sein Durchmesser beträgt etwa einem Meter. Von der Krone des Schornsteins führen drei gelbe Lichtbänder bis zu seinem Fuß. Sie beschreiben dabei eine leichte Drehung. Je nach Standpunkt des Betrachters ergeben sich so drei unterschiedliche „Lichtlinien“. Abhängig von der Stellung des Windrades wird nur eines der drei Lichtbänder eingeschaltet. Dadurch kann der Lichtwechsel, je nach Windbewegung, sehr schnell erfolgen oder bei Windstille sogar ganz unterbleiben.</p>
<p>Die Linien erscheinen bei langsamem Lichtwechsel als einfache Zeichen. Sie bleiben aber nicht statisch, sondern wechseln sich in ähnlicher Form ab. Durch ihre Windung und ihren aufsteigenden Leuchtwechsel erwecken sie den Eindruck einer aufwärts rotierenden Bewegung. Das kann bei schnellem Lichtwechsel bis zum Eindruck eines rotierenden Körpers führen. Die Metamorphosen von einer statischen Linie zu einem dynamischen Körper und zurück verlaufen nicht entlang einer vorgegebenen Choreografie. Sie sind abhängig von einer simplen Umweltbedingung – der Windbewegung. Dabei ist das Werk diesem Naturphänomen bis zu seiner potentiellen Unbeweglichkeit ausgeliefert.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="676" height="507" src="https://www.youtube.com/embed/vSBDngcckrg?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.alexandertitz.de/windlicht/">Windlicht</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.alexandertitz.de">Alexander R. Titz</a>.</p>
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